Knusprig-luftige Baisertürmchen aus dem Berner Oberland, klassisch serviert mit einem großen Klecks Schlagrahm.
★★★★★ 4.8 (178 Bewertungen)
25 minVorbereitung
1h 30minBackzeit
2h + AuskühlenGesamtzeit
10 Meringues (5 Portionen)Portionen
MittelSchwierigkeit
Nährwerte (pro Portion)
260 kcalKalorien
32gKohlenhydrate
3gEiweiß
14gFett
9gGesättigte Fettsäuren
31gZucker
0gBallaststoffe
30mgNatrium
Ungefähre Werte pro Portion (10 Meringues (5 Portionen)), berechnet aus den typischen Zutaten des Rezepts — ersetzen keine professionelle Ernährungsberatung.
Meringues zählen zu den bekanntesten Süßspeisen der Schweiz und werden traditionell mit der Ortschaft Meiringen im Berner Oberland in Verbindung gebracht, deren Name der Legende nach namensgebend für das Gebäck war. Aus stark aufgeschlagenem Eiweiß und Zucker entstehen im langsam trocknenden Ofen luftig-knusprige Baisertürmchen, die außen eine feine Kruste und innen einen zart-weichen Kern behalten. Serviert werden sie klassisch paarweise mit einem großzügigen Klecks doppelt geschlagenem Schlagrahm (Doppelrahm) — ein einfaches, aber ikonisches Dessert der Schweizer Berner Oberland-Region.
Zutaten
4 Eiweiß (Zimmertemperatur)
1 Prise Salz
200g Zucker
50g Puderzucker
1 Teelöffel Zitronensaft
Glasur / Sirup
400ml Schlagrahm (Doppelrahm oder Vollrahm)
1 Esslöffel Zucker
Zubereitung
Ofen auf 100°C vorheizen (Umluft) und ein Backblech mit Backpapier auslegen.
Eiweiß mit Salz und Zitronensaft steif schlagen, dabei den Zucker nach und nach einrieseln lassen, bis eine feste, glänzende Masse entsteht.
Den gesiebten Puderzucker vorsichtig unterheben.
Die Masse mit zwei Löffeln oder einem Spritzbeutel zu ovalen Türmchen auf das Blech setzen.
Bei 100°C etwa 90 Minuten trocknen lassen, bis die Meringues fest und trocken, aber innen noch leicht weich sind. Im ausgeschalteten Ofen vollständig auskühlen lassen.
Rahm mit Zucker steif schlagen.
Zwei Meringue-Hälften mit einem großzügigen Klecks Schlagrahm zusammensetzen oder den Rahm separat dazu servieren.
Tipps
Eine Prise Salz und ein Spritzer Zitronensaft helfen dem Eiweiß, stabiler und glänzender aufzuschlagen.
Meringues sollten im Ofen langsam trocknen, nicht backen — zu hohe Hitze lässt sie braun werden statt weiß-knusprig zu bleiben.
Ungefüllte Meringues halten sich in einer luftdichten Dose mehrere Wochen — erst kurz vor dem Servieren mit Rahm füllen.
Herkunft und Wissenswertes
Meringues werden traditionell mit der Ortschaft Meiringen im Berner Oberland in Verbindung gebracht, die dem Gebäck der lokalen Überlieferung nach ihren Namen gab; das Dessert gehört seit Generationen zur kulinarischen Identität der Region und wird dort bis heute als lokale Spezialität mit Stolz gepflegt, auch wenn die genaue historische Herkunft in verschiedenen Quellen leicht variiert.
Meiringen feiert seine Verbindung zur Meringue bis heute aktiv, unter anderem mit einem jährlichen Meringue-Fest in der Region.
Die klassische Schweizer Variante wird ausschließlich mit dicht geschlagenem Rahm serviert, nie mit Buttercreme oder anderen Füllungen wie in manchen internationalen Varianten üblich.
Häufig gestellte Fragen
Woher kommt der Name Meringue?
Der Name wird traditionell mit der Ortschaft Meiringen im Berner Oberland in Verbindung gebracht, wo das Gebäck der Überlieferung nach seinen Ursprung hat.
Warum werden meine Meringues nicht knusprig?
Meist wegen zu kurzer Trockenzeit oder zu hoher Ofentemperatur — Meringues brauchen niedrige Hitze über längere Zeit, um richtig durchzutrocknen.
Kann ich Meringues im Voraus vorbereiten?
Ja, ungefüllt halten sie sich luftdicht verpackt mehrere Wochen — nur der Schlagrahm sollte erst kurz vor dem Servieren dazukommen, damit sie knusprig bleiben.